Einkäufe
- Bücher und Landkarten: Englischsprachige Literatur ist nur in den Großstädten in anspruchsvoller Auswahl erhältlich. Neben kommerziellen Buchläden gibt es einige, die den Linksparteien nahestehen. Bücher sind für unsere Begriffe sehr billig, aber meist auch von technisch schlechter Qualität. Landkarten sind in unterschiedlicher Qualität bei den Tourist Offices kostenlos zu haben. Sehr viel besseres Material werdet ihr auch selten kaufen können, u.a. in Delhi in der Map Sales Branch des Survey Department. Straßenkarten s.o..
- Souvenirs: Als Mitbringsel eignet sich ein Großteil der handwerklichen Produktion, siehe 'Kunst & Kunsthandwerk'. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in jeder Stadt. Eine besonders ruhmreiche Tradition schlägt sich nieder bei Textilien, Metallarbeiten, Schmuck und Kultgegenständen. Tips zum Kauf von Musikinstrumenten finden sich im Anschluß an das Musikkapitel. Weitere Einkaufstips in den Ortsbeschreibungen. Nie das Handeln vergessen.
- Antiquitäten und Kunstgegenstände, die älter als 100 Jahre sind, dürfen ohne Ausfuhrgenehmigung das Land nicht verlassen. Diese ist im Zweifelsfall von der Archaeological Survey of India, Janpath, New Delhi, oder Sion Fort, Bombay, oder deren Zweigstellen in Calcutta, Madras und Srinagar einzuholen.
- Artenschutz: Bitte beachtet nicht nur die Ausfuhrbestimmungen Indiens und die Einfuhrbestimmungen eures Heimatlandes, wonach z.B. der Handel mit Elfenbein, Schildkrötenpanzern, Fellen und Häuten seltener Tiere sowie mit seltenen Pflanzen untersagt ist, sondern macht euch darüber hinaus bei jedem Schritt und Einkauf bewußt, was ihr der Natur (und langfristig dem Menschen) damit antut.
- Gebrauchsgegenstände: Der tägliche Bedarf ist immer dann zu decken, wenn man sich den örtlichen Gegebenheiten anpaßt. Für den Einkauf muß jedoch wesentlich mehr Zeit einkalkuliert werden. Suchen, vergleichen, handeln - vielen macht's Spaß, einige nervt es. Für Kleidung gilt Indien als das preiswerteste Land der Welt, das erstreckt sich auch auf bei uns übliche Oberbekleidung. Solche westliche Kleidung ist vor allem in Großstädten erhältlich.
Warnung: Paßt auf, wenn ihr Waren kauft, die ihr gegen Anzahlung an den heimatlichen Flughafen geschickt bekommt, woraufhin ihr bei Empfang den Rest auf eine verabredete Bank überzahlt. Wenn die nötigen Papiere nicht gleichzeitig mit der Ware ankommen, kann euch das teuer zu stehen kommen. Achtet darauf, daß beides gleichzeitig abgesendet wird. Viel Ärger gibt es auch beim Zoll bzw. wegen der Einfuhrumsatzsteuer. Da die entsprechenden Erklärungen kompliziert sind und ihr eventuell für teures Geld einen 'Profi' dafür anstellen müßt, ist es insgesamt besser, gekaufte Gegenstände, soweit es finanziell vertretbar ist, mit zum Reisegepäck zu nehmen.
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