Rishikesh

Rishikesh ist bekannt wegen seiner vielen Ashrams und Yogazentren. Im Westen wurde es durch die Beatles zu einem Begriff, die dort ihren Guru Maharishi Mahesh Yogi besuchten. Auch heute ist es noch ein Treffpunkt für Europäer, die hier Yoga und Meditation lernen und hinduistische Religion und Philosophie studieren.
Rishikesh ist außerdem Ausgangspunkt zu den heiligen Orten im Garhwal Himal: Badrinath, Kedernath, Yamunotri, Gangotri und Gaumukh, der Quelle des Ganges.
Der Ort liegt am Ganges und wird an drei Seiten von Hügeln umrahmt. Die meisten Ashrams liegen im ruhigen Muni-ki-Reti, das über die Chandrabhaga Flußbrücke erreicht wird.

Aktivitäten
Rishikesh besteht aus zwei Teilen, der laute Stadtteil um den Busbahnhof und das ruhigere Muni-ki-reti jenseits des Flußes. Muni-ki-reti, hat durch die vielen Ashrams, Pilger und Sadhus seinen eigenen Reiz. Frühmorgens wird in allen Ashrams gesungen, und es ist möglich, sich dazuzusetzen. Mit dem Boot kann man für 50 Paisa den Ganges überqueren und die Ashrams und Ghats am Ostufer des Flusses besuchen. Durch den Bau der neuen Shivananda Brücke geht das Bootgeschäft inzwischen schlecht. Ein ruhiges Plätzchen am Ganges auf der Seite des Shivanandashrams ist inzwischen unmöglich geworden. Ein breiter Weg führt auf der anderen Gangesseite bis zur Laxman Jhoola Brücke neben dem mehrstöckigen Laxman (oder Lakshman) Tempel.
Wer länger bleibt, kann sich hier intensiv dem Studium des Yoga und der Meditation widmen. Im Shivananda Ashram werden zweimal täglich Yogakurse angeboten. Beginn 5.30 und 17.00 Uhr, jeweils etwa 90 Minuten. Der Einstieg ist jederzeit möglich, und man muß sich auch nicht auf eine bestimmte Zeit festlegen. Der Shivananda Ashram besitzt eine fantastische Bibliothek. Jeden Abend ist Satsang, eine Zusammenkunft der Ashrambewohner und -besucher, bei der gesungen wird. Auch ein kleines Gesundheitszentrum gehört zum Ashram.
Auch im Yoga Niketan Ashram werden Yoga- und Meditationskurse angeboten, allerdings sollte man sich vorher anmelden und sich für einige Wochen Zeit nehmen. Nur mal reinschauen ist nicht möglich.
Wer schon immer anfangen wollte, ein indisches Instrument zu lernen, kann in Muni-ki-reti bei einem Musiklehrer in der Nähe des Yoga Niketan Ashram Unterricht für Sitar, Tabla, Harmonium etc. nehmen.
Über 20 Jahren lebte eine deutsche Sadhufrau und anerkannte Yogini in der Höhle Ganesh Gufa oberhalb der Laxman Jhoola Brücke. Uma Shankarananda, eine außergewöhnliche Frau, hatte ihre Höhle mit kunstvollen Plastiken von Göttern ausgestattet und verzauberte durch ihre Musik auf der Veena, einem Saiteninstrument, die Besucher. Das Gebiet soll zu einem Tigerreservat werden und noch mehr Sahus werden sich nach neuen Orten umsehen müssen. Uma ist nach Purola bei Dehra Dun umgezogen. Nach ihrem Aufenthaltsort kann man sich in Dehra Dun, Prietam Road 9, erkundigen. Ein Bad im Ganges, in ortsüblicher Bekleidung, sollte man sich in Rishikesh nicht entgehen lassen.
Rishikesh ist ein guter Ausgangspunkt für Trekkingtouren in der Garwhal Region. Genaue Karten und Informationen sollte man sich bei der Mountaineering Divison im Tourist Bungalow besorgen. Lohnend ist eventuell auch ein Besuch bei Step Himalayan Adventures, T 249201, die Trekking-Touren organisieren.
Das Tourist Office, T 209, liegt zwischen Bahnhof und Indralok Hotel in der Railway Station Road.


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